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20
Januar
2009 |
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Jubiläums-Choreo Poster
Liebe BVB-Fans!
Unvergessen ist der 19. Dezember 2009, an dem unser geliebter Ballspielverein einhundert Jahre alt wurde und wir alle diesen besonderen Tag mit einer Choreographie würdigten.
Als Dank für die großartige Unterstützung und die zahlreichen Spenden werden Mitglieder von THE UNITY und den Jubos am kommenden Samstag (23.01.2010) beim Heimspiel gegen den Hamburger SV Poster dieser Choreographie im DIN A1-Format für den "Dankeschön-Preis" von 1,- Euro pro Stück verkaufen. Die Poster werden in einer Schutzfolie verpackt sein, so dass die Poster beim Kauf vorm Spiel auch unbeschädigt zu Euch nach Hause gelangen können.
Die Poster könnt Ihr vor dem Spiel sowohl am Büdchen als auch bei unseren "fliegenden Händlern" unter der Ost- und Westtribüne kaufen.
Sofern der Vorrat reicht, werden auch nach Abpfiff des Spiels am Büdchen die Poster zu kaufen sein (das Büdchen findet ihr auf der mittleren Verteilerebene der Südtribüne neben dem Aufgang zu Block 12).
Wir wünschen euch viel Spaß mit den Postern!
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30
September
2009 |
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Zunächst möchten wir uns bei allen Borussen bedanken, die bei den Heimspielen gegen Bayern München und den VfB Stuttgart für die 100-Jahre Choreographie gespendet haben. Ein weiteres Dankeschön geht auch an die Redaktion von schwatzgelb.de, sowie an Borussia Dortmund für die Unterstützung bei der Sammelaktion.
Nachdem beim Heimspiel gegen den VfB Stuttgart bereits 4278,43€ gespendet wurden, belief sich die zweite Sammlung gegen Bayern München auf 5005,84€. Dazu kommen noch 300 Tschechische Kronen, die nach dem Wechseln und dem Abzug der fälligen Gebühren den Spendenstand noch um 9,06€ erhöhen.
Abseits der Sammlungen im Stadion haben wir noch 2230€ von verschiedenen Fanclubs und 829,71€ von Einzelpersonen erhalten. Der Gesamtstand liegt damit bei überwältigenden 12.353€ und 4 Cent.
Daher bedanken wir uns auf diesem Wege herzlich bei allen Spendern und werden von nun an versuchen, für den 19.Dezember 2009 eine Choreographie vorzubereiten, die diesem besonderen Geburtstag unseres Ballspielsvereins würdig ist.
Vielen Dank allen Spendern
Jubos Dortmund |
18
September
2009 |
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Der BVB spielt morgen in Hannover und kämpft um drei Punkte, die den eher mäßigen Saisonstart in ein besseres Licht rücken sollen.
Für dieses Unterfangen benötigt die Mannschaft unsere lautstarke Unterstützung, die sie auch bekommen wird. Wer die letzten Jahre mit in Hannover war, weiß, dass dort wir dort immer den Ton angegeben haben. Dies soll auch morgen so sein.
Nicht aber in der ersten Minute. In dieser wollen und werden wir eine Schweigeminute der Szene Hannover respektieren und unterstützen, die einem kürzlich verstorbenen Mitglied der dortigen Fanszene gilt. Wir möchten alle im Niedersachsenstadion anwesenden Borussen bitten, diese Schweigeminute ebenfalls zu respektieren. In solchen Momenten muss die sportliche Rivalität einfach ruhen! Vielen Dank! |
9
September
2009 |
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Spendensammelaktion 100-Jahre Choreographie
100 Jahre Borussia Dortmund - WIR sammeln
Am 19. Dezember 2009 wird unsere geliebte Borussia einhundert Jahre alt. Um dieser Feier einen würdigen Rahmen zu verleihen, planen unsere 3 Ultragruppen THE UNITY, Desperados und Jubos eine Choreographie. Diese wird das gesamte Stadion einbeziehen, schließlich feiern wir diesen Tag alle gemeinsam. Viele von Euch würden sich gerne beteiligen, können dies aber aus den verschiedensten Gründen nur selten aktiv tun.
Daher sammelten unsere Gruppen bereits gegen den VfB Stuttgart zahlreiche Spenden.
Da uns in der Folge viele E-Mails erreichten, in denen Borussen den Wunsch äußerten etwas zu spenden, da sie dies bisher aus verschiedenen Gründen nicht tun konnten, werden Mitglieder von THE UNITY und den Jubos beim Spiel gegen den FC Bayern München erneut mit großen Sammelboxen durch das Stadion ziehen und Spenden sammeln. So kann sich jeder der möchte - wenigstens finanziell - an dieser Choreographie beteiligen. Eine Aktion von allen für alle!
Wie vielen von Euch sicherlich bekannt ist sind solche Aktionen in der Regel nicht nur sehr, sehr zeit- und arbeitsintensiv, sondern verschlingen auch enorm viel Geld. Da wir als Ultragruppen Wert darauf legen, dass unsere Aktionen Geschenke an den Verein und seine Fans sind und wir unabhängig bleiben wollen, lehnen wir eine Finanzierung über den Verein oder gar Sponsoren ab. Wir sind der Meinung, dass gerade eine Feierlichkeit wie das 100-jährige Jubiläum durch uns Fans gemeinsam finanziert und durchgeführt werden soll. Alle Borussen, die uns hierbei in Form von Spenden helfen wollen, können dies daher am kommenden Samstag tun.
Uns ist es wichtig, Transparenz zu zeigen. Daher werden die eingesammelten Spenden unter Aufsicht von Redaktionsmitgliedern des Internet-Fanzines Schwatzgelb.de gezählt und eingezahlt. Das Ergebnis der Sammlung wird dann im Laufe der kommenden Woche bei Schwatzgelb.de veröffentlicht werden. Diese Transparenz schließt natürlich auch ein, dass wir nach dem 19. Dezember die Kosten der Choreo veröffentlichen werden, damit jeder nachvollziehen kann, für was die Spenden genau ausgegeben wurden.
Die Spendensammler werden gelbe Leibchen tragen. Sie werden sich im ganzen Stadion verteilen und ihre Standorte mit großen Pappschildern kennzeichnen, die hinter ihnen an den Stadionsäulen hängen. Die Spenden werden in großen Boxen mit der Aufschrift „Spendenbox" gesammelt.
Wir würden uns über viele weitere Spenden sehr freuen und bedanken uns bereits im Voraus bei allen Spendern.
Südtribüne Dortmund - United we stand, divided we fall!
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6
September
2009 |
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Eintracht Frankfurt - Borussia Dortmund 1:1
Das zweite Auswärtsspiel dieser Saison führte uns nach Frankfurt. Wie die Wochen zuvor glücklicherweise samstags um 15:30. Unsere Gruppe traf sich zusammen mit dem Rest der Szene am frühen Morgen am Dortmunder Hauptbahnhof, von wo aus es geschlossen per Wochenend-Ticket nach Frankfurt ging. Mit Umstiegen in Köln und Giessen erreichte man gegen 13:30 Uhr den Frankfurter Hauptbahnhof, von wo aus es mit der S-Bahn weiter Richtung Stadion ging.
Unverständlicherweise zogen sich die Eingangskontrollen an einem provisorisch eingerichteten Feuerwehrtor ziemlich in die Länge und auch wer kontrolliert und im Stadion war durfte noch lange nicht zum Gästeblock weiter. Stattdessen hielt man den Zugfahrermob gleich am Eingang zusammen und ließ diese warten. Endlich weiter Richtung Gästeblock geleitet stand man nun einer erneuten Eingangskontrolle gegenüber - über den Sinn dieser erneuten Kontrolle braucht man vermutlich nicht weiter eingehen. Da auch die Zeit bereits stark vorangeschritten war, kam es vor dem Eingang des Gästeblocks zu starkem Gedränge, einige gelangten bereits ohne Kontrollen in den Block, bis die Ordnungshüter abermals einschraten und die Situation mit eifrig in die Menge gesprühtem Pfefferspray "beruhigten". Dass anschließend einige Dortmund Fans ärztlich behandelt werden mussten oder auch ein Fanbeauftragter des BVB etwas abbekam, der die Situation eigentlich beruhigen wollte, schien der Staatsmacht nicht sonderlich viel auszumachen...
Wie dem auch sei trudelten anschließend bis kurz vor Anpfiff doch noch alle rechtzeitig im Block ein. Für unsere Gruppe ging es wie in Frankfurt gewohnt in den unteren rechten Teil des Gästeblocks. Die Stimmung hatte wie so oft Höhen und Tiefen, konnte jedoch bis auf zwei, drei Ausnahmen nicht an die starke Leistung der Vorsaison anknüpfen. Nach dem Führungstreffer, zeigte der Gästeblock kurzzeitig, was möglich wäre, wenn konstant alle abgehen würden. Zu Beginn der zweiten Hälfte wurde dann auf Frankfurter Seite ein Spruchband mit der Aufschrift „Mit uns ist nicht gut Schnitzel Essen“ gezeigt, das auf die vergangene Saison anspielte. Nachdem das Spruchband verschwand, kamen hierunter allerlei Schals und Gartenfahnen zum Vorschein, die als Gegenreaktion zur gezeigtem Frankfurter Material im Dortmunder Gästeblock zu sehen waren. Das unter dem nun von Frankfurt gezeigtem Dortmunder Material jedoch Gartenfahnen oder ein bereits gezeigter Doppelhalter waren, brachte den einen oder anderen jedoch schon fast zum schmunzeln...
Zum Spiel ist eigentlich nicht viel zu schreiben, da die Leistung unserer Mannschaft mal wieder stark zu wünschen übrig lies und so konnte man am Ende einen mehr oder weniger glücklichen Punkt mit nach Dortmund nehmen. Nach dem Spiel ging es geschlossen zum Bahnhof, um den Heimweg in die geliebte Bierhauptstadt anzutreten. |
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Borussia Dortmund - VfB Stuttgart 1:1
Nach dem desolaten 1-4 der voherigen Woche in Hamburg erhofften sich wohl die meisten Anhänger des mächtigen Ballspielvereins eine deutliche
Leistungssteigerung zum Heimspiel gegen die Schwaben. 72.000 Zuschauer hatten sich an diesem Samstag im Westfalenstadion eingefunden,
zu einem sinnlosen Testkick unter der Woche gegen Real Madrid erschienen knapp 76.000. Einen Kommentar verkneifen wir uns jetzt mal.
Geleitet wurde das Spiel von einem vollkommen überforderten Schiedsrichtergespann um Spielleiter Helmut Fleischer, dass bereits in Minute 16 erstmals seine Klasse unter Beweis stellte, indem es einen Treffer von Sahin wegen angeblicher Abseitsstellung fälschlicherweise nicht anerkannte. Die Mannschaft ließ sich davon aber keineswegs beirren, sondern spielte weiterhinansehnlichen Fußball und ging durch Nelson Valdéz nach einer knappen halben Stunde in Führung. Diese wurde zu Beginn der zweiten Halbzeit nach einem Stuttgarter Freistoß egalisiert, und trotz aller Bemühungen auf den Rängen und auf dem Rasen sollte es bei diesem 1-1 bleiben. Die Stimmung pendelte sich auf überdurchschnittlichen Heimniveau ein, teilweise mit sehr lauten Phasen aber wie so oft auch einigen Pausen. Zu den 3000 mitgereisten Schwaben sei gesagt, dass im Vergleich zu den vergangenen Spielen im Westfalenstadion eine Steigerung erkennbar war, ohne allerdings besonders zu glänzen.
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27
August
2009
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Spendensammelaktion 100-Jahre Choreographie – Zwischenstand
Zunächst möchten wir uns bei allen Borussen bedanken, die am vergangenen Wochenende vor dem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart für die 100-Jahre Choreographie gespendet haben. Auch bedanken wir uns bei den Redaktionsmitgliedern des Internet Fanzines Schwatzgelb.de für die Hilfe bei der Auszählung, sowie bei der Fanbetreuung des BVB für die Hilfe bei der Durchführung der Spendenaktion.
Durch die zahlreichen Spenden ist die fantastische Summe von bisher 6078,43€ zusammengekommen (hierin sind einige Fanclubspenden eingerechnet).
Zurzeit bekommen wir viele Rückmeldungen von Borussen, die bisher nicht spenden konnten, dies aber gerne noch tun würden. Aus diesem Grund werden unsere Gruppen auch beim Heimspiel gegen den FC Bayern am 12. September jedem die Gelegenheit geben sich durch Spenden aktiv an der 100-Jahre Choreographie zu beteiligen.
Hierzu werden wir in den kommenden Wochen im Internet, wie auch am Spieltag im Stadion noch einmal nähere Informationen zu Zweck und Ablauf der Sammelaktion bekanntgeben.
Wer sich gerne an der Spendensammelaktion beteiligen würde und es nicht ins Stadion schafft, kann sich per E-Mail an info@the-unity.de wenden und wird hier alle wichtigen Informationen zum Spendenkonto erhalten.
Noch einmal herzlichen Dank für die vielen bisherigen Spenden!
Südtribüne Dortmund – United we stand, divided we fall |
27
August
2009 |
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Hamburger SV - Borussia Dortmund 4:1
Endlich wieder Auswärts! Mit dem Gedanken machten sich wohl die meisten von uns auf den Weg zum ersten Auswärtsspiel der Saison beim Hamburger Sportverein.
Der Großteil der Gruppe reiste mit dem Wochenend-Ticket, das uns über Minden und Rothenburg nach Hamburg brachte. Dort angekommen spaltete sich der Zugfahrerhaufen - die einen fuhren direkt zum Stadion, die anderen statteten dem Kiez noch einen Besuch ab. Nach und nach kamen dann aber doch alle im Stadion an, denn das Spiel sollte bald beginnen.
Dieses gestaltete sich allerdings weniger spannend, da die Sache schon nach einer Viertelstunde gelaufen war und man nur hoffte, dass die Hamburger unserer völlig verunsicherten Abwehr nicht noch mehr Tore einschenkten. Am Ende hieß es 4:1 für die Hanseaten.
Auf unserer Seite gab es zum Einlaufen der Mannschaften eine Menge gelber Papierschnipsel und Krepprollen. Während die erste Hälfte stimmungstechnisch eher durchwachsen war rafften sich in der zweiten Halbzeit alle noch einmal auf und verbreiteten bis zum 4:1 eine recht gute Stimmung. Die Hamburger waren trotz dieses hohen Spielstandes nicht besonders überzeugend, außer beim feiern mit der Mannschaft nach dem Spiel. Nachdem man sich vor den Gästeblöcken weitestgehend gesammelt hatte, ging es ab zum Hauptbahnhof, von dort erreichte man Dortmund nach einer entspannten Zugfahrt um etwa 0 Uhr. Wollen wir hoffen, dass die Mannschaft kommende Woche gegen Stuttgart wieder zu mehr Sicherheit findet und sich deutlich steigert. |
19
August
2009 |
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Spendensammelaktion 100-Jahre Choreographie
100 Jahre Borussia Dortmund - WIR sammeln
Am 19. Dezember 2009 wird unsere geliebte Borussia einhundert Jahre alt. Um dieser Feier einen würdigen Rahmen zu verleihen, planen unsere 3 Ultragruppen THE UNITY, Desperados und Jubos eine Choreographie. Diese wird das gesamte Stadion einbeziehen, schließlich feiern wir diesen Tag alle gemeinsam. Viele von Euch würden sich gerne beteiligen, können dies aber aus den verschiedensten Gründen nur selten aktiv tun. Daher werden beim Spiel gegen den VfB Stuttgart wir Jubos mit großen Sammelboxen durch das Stadion ziehen und Spenden sammeln. So kann sich jeder - wenigstens finanziell - an dieser Choreographie beteiligen. Eine Aktion von allen für alle!
Wie vielen von Euch sicherlich bekannt ist sind solche Aktionen in der Regel nicht nur sehr, sehr zeit- und arbeitsintensiv, sondern verschlingen auch enorm viel Geld. Da wir als Ultragruppen Wert darauf legen, dass unsere Aktionen Geschenke an den Verein und seine Fans sind und wir unabhängig bleiben wollen, lehnen wir eine Finanzierung über den Verein oder gar Sponsoren ab. Wir sind der Meinung, dass gerade eine Feierlichkeit wie das 100-jährige Jubiläum durch uns Fans gemeinsam finanziert und durchgeführt werden soll. Alle Borussen, die uns hierbei in Form von Spenden helfen wollen, können dies daher am kommenden Samstag vor dem Spiel gegen den VfB Stuttgart tun.
Uns ist es wichtig, Transparenz zu zeigen. Daher werden die eingesammelten Spenden von Redaktionsmitgliedern des Internet-Fanzines Schwatzgelb.de ausgezählt, um Euch so zu versichern, dass die Spenden zu 100% in die Choreographie fließen.
Die Spendensammler werden gruppeneigene Jubos-T-Shirts tragen und an Gelbe Wand Doppelhaltern zu erkennen sein, die hinter ihnen an den Stadionsäulen hängen, um sie so an ihren verschiedenen Standorten im Stadion leichter zu finden. Sie tragen große Sammelboxen, bzw. Spardosen. An den Sammelboxen wird ein Zettel mit der Aufschrift „100-Jahre-Choreo Spendenbox“ angebracht.
Wir möchten uns bereits recht herzlich beim Kultclub Dortmund bedanken, der für diese Choreographie ganze 1.500€ spendete.
Wir würden uns über viele weitere Spenden sehr freuen und bedanken uns bereits im Voraus bei allen Spendern.
Südtribüne Dortmund - United we stand, divided we fall! |
18
August
2009 |
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BV Borussia Dortmund - 1. FC Köln 1:0
Zum Bundesliga-Auftakt bescherte uns die DFL ein Heimspiel gegen den 1.FC Köln, zur besten Fussballzeit, Samstag - 15.30 Uhr.
Für unsere Gruppe begann der Saisonauftakt mit einer kleine Neuerung, denn wir stellten uns in den unteren Bereich von Block 13. Wir möchten von hier aus die Szene mehr zusammenrücken lassen und versuchen, die Südtribüne anzutreiben, um aus ihr das herauszuholen, was in ihr steckt. Das Ganze klappte zum Debüt schon ganz gut, auch wenn es noch einige Kleinigkeiten zu verbessern gilt. Vor dem Anpfiff gab es zudem eine Gemeinschaftsaktion von TU und WH zum Thema Red Bull, der eigentlich nichts mehr hinzuzufügen ist. Boykottiert Red Bull und lasst den Wahnsinn nicht zum Alltag werden!
Zum Spiel sei gesagt, dass es über weite Strecken eine Partie auf ein Tor war, eigentlich hätte man den FC aus dem Stadion schießen müssen. Ein gut aufgelegter Mondragon und teilweise auch fehlende Kaltschnäuzigkeit ließen dies aber nicht zu, so dass das Spiel erst durch ein Eigentor zu unseren Gunsten entschieden wurde. Sei's drumm, 3 Punkte im Sack und nächsten Samstag in Hamburg nachlegen.
Nicht unerwähnt bleiben soll der gute Support der ca. 8000 mitgereisten Kölner, die sich das ein oder andere mal durchaus lautstark im Stadion zu Wort meldeten. Erst nach dem 1-0 flachte das ganze ab, trotzdem ein recht guter Auftritt von Köln.
Scheiss Red Bull! |
03
August
2009 |
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DFB Pokal: Spvgg Weiden – BV Borussia Dortmund 1:3
War das Ende der Sommerpause bei den Amateuren in der 3. Liga bereits eine Woche zuvor durch die Spiele in Burghausen und das Heimspiel gegen Braunschweig beendet worden, stand am ersten Samstag im August auch das erste Pflichtspiel bei den Profis an.
So machte sich der Großteil der Gruppe am frühen Morgen nach Weiden auf, wo die erste Runde des DFB-Pokals auf dem Programm stand. Nach einer Reifenpanne im Siegerland erreichten wir Weiden dennoch früh genug gegen 14 Uhr und machten uns rasch in den schon recht vollen Gästeblock des Stadions, nachdem wir uns schweren Herzens von unseren mitgereisten ausgesperrten Freunden verabschiedet hatten.
Zum Anpfiff des Spiels gab es von uns Jubos dann eine kleinere Aktion mit allerlei Fahnen, Folienschwenkern, Luftballons und einem Borussia Dortmund Banner. Zwar gingen von einem Teil der mitgereisten Dortmunder Fans immer wieder Gesänge optisch unterstützt durch zahlreiche Schwenkfahnen aus, doch wollte der Funke im gesamte Spiel nicht so richtig überspringen. Ob dies an dem langgezogenen Gästeblock oder dem schweißtreibenden Wetter lag lässt sich nicht abschließend klären.
Auch das Spiel tat sein übriges, was jedoch keinesfalls als Entschuldigung dienen darf. Trotz der Treffer durch Barrios in der 24. Minute und Sahin kurz nach der Halbzeit gestaltete sich das Spiel ziemlich zäh, weshalb Weiden folgerichtig zum Anschlusstreffer kam, ehe Zidan in der Nachspielzeit das entscheidende 3-1 erzielte.
Für den Bundesligastart am kommenden Samstag gegen Köln gilt es nun sowohl für die Fans, wie auch für die Mannschaft sich zu steigern, um einen guten Start hinzulegen. |
16
Mai
2009 |
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BV Borussia Dortmund – Arminia Bielefeld 6:0
Ein Wechselbad der Gefühle ist ein schmeichelhafter Begriff für das Spiel gegen Bielefeld, das an diesem Samstag anstand.
Noch immer waren viele mit ihren Gedanken bei den Geschehnissen der vergangenen Tage, weshalb Block Drölf auch diesmal auf sämtliches Tifo Material verzichtete. Für die 09. Minute hatte The Unity eine würdige Aktion zu Ehren Marions organisiert. Neben einem Spruchband wurden in Block Drölf schwarze Pappen verteilt, die in der 09. Minute hochgehalten wurden, während man „You’ll never walk alone“ sang.
Das Spiel selber gestaltete sich in der ersten Halbzeit als äußerst zäh. Bielefeld ermöglichte kaum Chancen, kam jedoch selber zu der einen oder anderen Möglichkeit. Kurz vor dem Pausenpfiff erzielte Kehl letztlich doch den Führungstreffer zum 1-0. In der zweiten Halbzeit spielte unsere Borussia dann wie ausgewechselt, fuhr immer wieder gefährliche Konter und traf wie am Fließband, sodass am Ende ein 6-0 Kantersieg heraussprang. Das Stadion glich in der zweiten Halbzeit einem Tollhaus. Immer wieder schaffte man es nicht nur die gesamte Südtribüne, sondern wie schon gegen Karlsruhe auch sätmliche Sitzplatztribünen im Stadion zum mitsingen zu animieren, sodass es mehrfach ohrenbetäubend laut wurde.
Nach Abpfiff mischten sich bei vielen die Gefühle und man wusste nicht so richtig, ob man sich aufgrund des Spiels freuen sollte, oder ob man aufgrund der schrecklichen Geschehnisse dieser Woche trauern sollte.
Durch die Niederlage der Hamburger steht Borussia nun wieder auf dem 5. Platz und hat kommende Woche in Gladbach alle Möglichkeiten, aus eigener Kraft einen internationalen Startplatz zu erreichen. Lasst uns alle unsere Borussia am letzten Spieltag zum Sieg schreien und nächste Saison wieder dort spielen, wo wir hingehören: in Europa !
Alle in gelb nach Gladbach! |
12
Mai
2009 |
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VfL Wolfsburg – BV Borussia Dortmund 3:0
Den vielen Autobestzungen unserer Gruppe, die sich an diesem Dienstag in Richtung Wolfsburg aufgemacht hatten, war eigentlich nicht nach einem Fußballspiel zumute. Nach der schockierenden Meldung, die am frühen Dienstagmorgen unsere Gruppe erreichte und sofort die Runde machte, war der Fußball unwichtig geworden. Durch einen schlimmen Verkehrsunfall war einen Abend zuvor ein langjähriges Mitglied von The Unity ums Leben gekommen. Wer Marion gekannt hat, weiß, welch eine offene, stets positiv gestimmte und herzliche Frau sie war und wie schwer ihr Verlust für ihre Familie, Freunde und The Unity wiegen muss.
Während wir Jubos eine geplante Choreo absagten und keiner so richtig wusste, wie man den Abend im Block angehen sollte, wurde zu Beginn des Spiels im Gästeblock für Marion „You’ll never walk alone“ gesungen – ein unglaublich emotionaler und bedrückender Moment. Auch wenn vielen zunächst nicht nach singen zumute war, versuchte man schließlich doch die Mannschaft mit Kräften zu unterstützen, vielleicht aber auch, um sich zumindest für einen Moment von dem tragischen Geschehen abzulenken.
Das kostbarste Vermächtnis eines Menschen ist die Spur, die seine Liebe in unseren Herzen hinterlassen hat!
Unser herzliches Beileid an Familie und Freunde!
Ruhe in Frieden Marion |
9
Mai
2009 |
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BV Borussia Dortmund – Karlsruher SC 4:0
Die sensationelle Siegesserie unserer Borussia konnte an diesem Samstag auch der Karlsruher SC nicht stoppen. Die über 80.000 Zuschauer im Westfalenstadion sahen eine losgeslöste Borussia, die zu einer Reihe an guten Chancen kam und folgerichtig 4-0 gegen eine überforderte Karlsruher Elf gewann.
Die Stimmung auf unserer Seite war bis auf eine kleine Ruhephase Ende der ersten und Anfang der zweiten Halbzeit über weite Phasen extrem laut und kam der Stimmung ziemlich nahe, die man sich jede Woche im Westfalenstadion wünschen würde. Der Gästeblock konnte bis auf ein nett anzuschauendes Intro mit zahlreichen Schwenkfahnen nicht überzeugen, was mitunter auch am Spielverlauf gelegen haben dürfte.
Nach dem Spiel sammelte sich die Szene wie gewohnt, um an den Westfalenhallen unsere ausgesperrten Freunde zu begrüßen. Es ist immer wieder erfreulich zu sehen, dass dies innerhalb kürzester Zeit ein fester Bestandteil der Heimspiele geworden ist. So nimmt nicht jeder seinen eigenen Weg aus dem Stadion, sondern man verlässt dies geschlossen als eine Szene, um vor den Stadiontoren seine ausgesperrten Freunde in den Arm zu nehmen, die wir während der Spiele im Block jede Woche so schmerzlich vermissen. Umso schöner ist der Gedanke daran, mit euch zusammen in der kommenden Saison einige Spiele im Europapokal gemeinsam erleben zu können.
Stadionverbotler haltet durch ! |
2
Mai
2009 |
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Eintracht Frankfurt – BV Borussia Dortmund 0:2
Bei Sonnenschein ging es an diesem Samstag für den Großteil der Gruppe per WET in die Mainmetropole Frankfurt.
Nach den guten Leistungen der Vorwochen war die Vorfreude auf das Spiel groß. Nachdem der Anschluss in Köln Deutz verpasst wurde, entspannte man sich in dieser Zeit in der Sonne vor dem Bahnhof, bevor es eine Stunde später weiterging und man Frankfurt und das Stadion verspätet gegen 15 Uhr erreichte.
Im Block positionierte sich unsere Gruppe daher etwas notgedrungen unten rechts, konnte allerdings trotz der späten Uhrzeit doch noch weitestgehend zusammenstehen. Die Stimmung war auf unserer Seite weitestgehend gut und über manche Strecken des Spiels auch eine unserer besten Leistungen in Frankfurt seit Jahren. Hierzu hatte selbstverständlich auch das Spiel beigetragen, in dem unsere Mannschaft mehrfach gute Chancen herausspielt und durch die Tore von 2:0 gewann, sodass es mehrfach „Der BVB ist wieder da“ durch das Stadion hallte.
Nach kurzer Blocksperre ging es nach dem Spiel per WET zurück in die Westfalenmetropole, wo wir unterwegs auf unsere ausgesperrten Freunde trafen, die den restlichen Teil der Strecke mit uns zusammen zurücklegten! Freunde gebt niemals auf!
Der BVB ist wieder da!
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28
April
2009 |
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BV Borussia Dortmund - Hamburger SV 2:0
Mit vier aufeinanderfolgenden Siegen im Rücken hatte unsere Borussia an diesem Samstag erneut einen schwierigen Gegner vor der Brust, doch wie schon in den Vorwochen konnte unsere Mannschaft überzeugen und konnte letztlich verdient weitere 3 Punkte einfahren.
Wie gewohnt traf man sich morgens an unserer Kneipe, bevor man sich mittags von den ausgesperrten Freunden verabschiedete und Richtung Stadion aufbrach.
Im Stadion angekommen, gab es auf Hamburger Seite zum Intro ein nett anzusehendes Bild aus Wurfrollen, Regenschirmen, Luftballons, Schwenkern und vielem mehr. Dazu das Spruchband "Hamburg City ist da" und weiter unten "...kein Zweifel".
Auch akustisch legten die zahlreich mitgereisten Hamburger zu Beginn gut los, was nach dem 0-1 in der 32. Minute durch Kehl jedoch nachließ. Auch auf unserer Seite wurde es in der ersten Halbzeit das eine oder andere Mal gut laut, was auch an dem Spiel der Mannschaft gelegen haben dürfte, die zu weiteren guten Chancen gekommen war.
In der zweiten Halbzeit flachte die Stimmung auf der Süd spürbar ab - warum dies geschah ist nicht zu erklären. Der BVB spielt eine gute Serie und führt im eigenen Stadion, trotzdem holen viele auf der Süd nicht alles aus sich raus. Man kann nur hoffen, dass sich dies irgendwann einmal dauerhaft zum Positiven ändert.
Doch zurück zum Spiel, in dem der HSV in der 80. Minute zu seiner ersten ganz großen Chance kam, bevor in der 89. Minute Frei durch einen Elfmeter den 2-0 Endstand markierte. Die anschließenden Minuten gab es auf der Südtribüne kein Halten mehr und es schallte "Der BVB ist wieder da" durch unser Westfalenstadion.
Nach dem Spiel machte sich die Szene wie bereits in den Vorwochen in Richtung Westfalenhallen auf, wo uns unsere Stadionverbotler in Empfang nahmen. An dieser Stelle sollte noch einmal angemerkt werden, dass die Zahl derer, die hier mitlaufen, noch deutlich gesteigert werden könnte. Da verpassen einige den Abmarsch, da es noch zu ungeordnet abläuft und einige noch im Block stehen. Andere verlassen das Stadion sofort und fahren nach Hause, anstatt der Sek SV die Ehre zu erweisen, die sie verdient hätte! Es liegt nun an jedem von uns, dies in den verbleibenden zwei Heimspielen zu verbessern. Sek SV - Nicht aufgeben! |
21
April
2009 |
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VfL Bochum - BV Borussia Dortmund 0:2
Nachdem bereits am Freitagabend der 4-2 Derbysieg der Amateure gegen die Zweitvertretung der Blauen in der Roten Erde ausgelassen gefeiert werden konnte, stand einen Tag später das Spiel in Bochum auf der Tagesordnung.
So trafen wir uns morgens in unserer Kneipe und machten uns von hier auf den Weg zur Bahn, an der wir uns von unseren ausgesperrten Freunden verabschiedeten. Mit der Bahn ging es anschließend mit der gesamten Szene zum Bochumer Hauptbahnhof, von wo aus der Rest des Weges wie gewohnt zu Fuß zurückgelegt wurde.
Früh im Stadion angekommen, wurde recht schnell deutlich, dass sich die Vermutung der Vowochen bestätigen sollte und sich an diesem Nachmittag viele Borussen im Stadion einfinden würden.
Auch die Mannschaft konnte nach den guten letzten Wochen erneut überzeugen und spielte sich gleich zu Beginn erste gute Chancen raus. Bereits nach 11 Minuten köpfte Owomoyela eine dieser Chancen zur 1-0 Führung. Kurz nach Wiederanpfiff machte Valdez durch einen wunderschönen Treffer aus 17 Metern alles klar.
Während auf Bochumer Seite bis auf gelegentliches Gepöbel die gesamte Zeit über nichts zu vernehmen war und man sich dort auf sehr unterhaltsame Weise über lange Zeit mit dem Ausrollen eines Spruchbandes beschäftigte, wussten die über 10.000 mitgereisten Borussen sowohl mit neuen Gesängen, als auch mit altem und lange vermisstem Liedgut lautstark zu überzeugen. Nach starken Auftritten, wie beispielsweise in Köln, Bielefeld oder Hannover war nun auch in Bochum schwarzgelb tonangebend.
Nach dem Spiel feierte man noch einige Zeit im Block, sammelte sich anschließend davor und ging, nachdem der große Menschenstrom bereits abgewandert war, ohne weitere Vorkommnisse geschlossen zurück zum Hauptbahnhof, wo man sich noch kurz mit dem einen oder anderen Getränk versorgte.
In Dortmund angekommen wurden von der gesamten Szene die Stadionverbotler in Empfang genommen und ein gemeinsames Foto geschossen. Sek SV – Haltet durch ! |
13
April
2009 |
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Hallo Freunde des gepflegten Amateursports,
am Freitag den 17.04.2009 wollen wir gemeinsam unsere Amateure zum Aufstieg und vor allem zum Derbysieg schreien.
Wir wollen den Tag mit einem gemeinsamen Marsch beginnen. Treffpunkt ist um 16 Uhr der Sonnenplatz, neben dem Edeka an der Möllerbrücke im Kreuzviertel. Abmarsch wird um Punkt 16:30 Uhr sein. Bitte erscheint in einem „vernünftigen Zustand“.
Gemeinsam gegen das blaue Pack!
PS: Bitte stellt euch NICHT auf die Holzbänke sondern auf den Betonboden der Tribüne.
Für ein lautstarkes und kreatives Dortmund!
Ultras von die Amateure |
13
April
2009 |
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BV Borussia Dortmund – 1. FC Köln 3:1
Bei wunderschönem Frühlingswetter ging es an diesem Wochenende gegen den 1. FC Köln. Schon am Vormittag fielen an diesem Tag ungewöhnlich viele Gästefans in den Gaststätten und Biergärten der Innenstadt auf, was nicht weiter dramatisch ist. Wer möchte es ihnen verdenken in der Bierhauptstadt auch einmal das eine oder andere Pils zu genießen.
Das Spiel begann vor 80.500 Zuschauern mit einem Schrecken als die Kölner in der 10. Spielminute in Führung gingen. Nachdem der erste Schock überwunden war traf Subotic nach einer Ecke per Kopf zum Ausgleich. Unsere Borussia wurde in der Folge immer stärker, fand ins Spiel und kam vor allem in der zweiten Halbzeit zu einigen Chancen. Hajnal in der 49. Minute, sowie ein Eigentor der Kölner besiegelten den 3-1 Endstand.
Die Stimmung gestaltete sich wie so oft mit einigen besseren und schlechteren Phasen. Wenngleich noch deutlich mehr gehen könnte, war es jedoch ein ganz akzeptabler Nachmittag was den Support betraf.
Sehr erfreulich war zudem ein Transparent der Kölner zu Beginn der 2. Halbzeit, das sich unseren Stadionverbotlern widmete. Nicht zuletzt die Kölner können nachempfinden, wie schwer eine Vielzahl unberechtigter Stadionverbote wiegen können.
Nach dem Spiel sammelte sich die aktive Fanszene wie bereits gegen Bremen vor Block Drölf, um unsere ausgesperrten Freunde an den Westfalenhallen in Empfang zu nehmen und gemeinsam Richtung Kreuzviertel in die üblichen Stammkneipen zu gehen.
SEK SV – Gebt niemals auf ! |
13
April
2009 |
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Hertha BSC Berlin – BV Borussia Dortmund 1:3
Berlin. Vielen kamen die Erinnerungen an das Pokalendspiel von vor ziemlich genau einem Jahr gegen München wieder in den Sinn. Auch diesmal ging es für unsere Borussia wieder um einiges, doch fangen wir vorne an.
Nachdem bereits Freitag die ersten unserer Mitglieder Richtung Hauptstadt fuhren, machten sich früh morgens um 4 Uhr eine Reihe an Zugfahrern und um 6 Uhr ein JuBos Bus auf den Weg. Die Hauptstadt erreichte man recht früh, sodass man noch einige Zeit mit den Stadionverbotlern bei wunderschönem Frühlingswetter vor den Toren verbringen konnte.
Im Stadion positionierte man sich, wie in Berlin gewohnt, unten rechts hinter der Jubos Zaunfahne und mit einer Reihe an Doppelhaltern und kleinen Schwenkern.
Die über 10.000 mitgereisten Borussen konnten bereits in der 25. Minute die Führung durch einen Treffer von Alex Frei bejubeln. Zwar glich Berlin in der 54. Minute kurzzeitig aus, doch weitere Treffer durch Kehl und Valdez besiegelten den 3-1 Auswärtserfolg und belohnten eine gute Leistung unserer Elf.
Die Stimmung auf der Tribüne war aufgrund der Leistung und des Sieges natürlich ausgelassen. Auch wenn es während des Spiels kein schlechter Auftritt war, war es dennoch steigerungsfähig, was vor allem an dem Tempo vieler Lieder lag, die unterschiedlich schnell gesungen wurden. Vermutlich fehlte aufgrund des großen Gästeblockes an manchen Stellen die richtige Koordination.
Nach dem Spiel begrüßten wir unsere SV’ler. Während eine Reihe an Mitgliedern den Abend in Berlin verbrachte und dort übernachtete, machte sich die Busbesatzung auf den Weg Richtung Bierhauptstadt, die man mit 3 Punkten im Rücken gegen Mitternacht erreichte. |
8
April
2009 |
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Karofahnen gegen Köln
Damit unsere Südtribüne in Zukunft wieder von deutlich mehr Fahnen geschmückt wird, verkaufen wir Jubos am Samstag vor dem Heimspiel gegen Köln einen Teil der schwarz-gelben Karofahnen von der Choreographie in Hannover.
Die Fahnen wird es ausschließlich gegenüber vom Büdchen (Südtribüne, mittlere Ebene vor Block 12) bei uns bis kurz vor Anpfiff zu einem Stückpreis von 5€ geben.
Wir hoffen hierdurch einen Teil zu einer fahnenreichen Südtribüne beitragen zu können und würden uns freuen, viele der Fahnen in Zukunft im Block bewundern zu können.
JUBOS DORTMUND |
23
März
2009 |
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BV Borussia Dortmund - SV Werder Bremen 1:0
Nach der bedrückenden Bekanntwerdung von 119 Stadionverboten stand das Spiel gegen Bremen ganz im Zeichen unserer ausgesperrten Freunde.
Immer noch ist die undifferenzierte Aussprache der Stadionverbote ein Skandal, weshalb man die Verantwortlichen nur dazu auffordern kann, sich erneut mit diesem Thema zu beschäftigen und die Aussprache von einem nicht unerheblichen Teil der Stadionverbote zu überdenken!
Nachdem man sich vor dem Stadion von unseren ausgesperrten Freunden verabschiedet hatte, machte man sich auf in den Block.
An der Westtribüne hing ein Banner mit der Aufschrift: "Heute ist nicht alle Tage - ihr kommt wieder keine Frage". Wir Jubos zeigten ein Spruchband mit den Worten: "Sektion Stadionverbot - unsere Freunde immer bei uns". Neben weiteren Spruchbändern in Block Drölf bestand auch die Zaunbeflaggung ausschließlich aus Stadionverbots-Fahnen.
In der ersten Halbzeit kam der BVB zu einigen Chancen, doch blieben über weite Strecken beide Mannschaften blass. Auch die Stimmung passte sich diesem Geschehen an. Nachdem in der zweiten Halbzeit Valdez zum ersten Mal im Strafraum zu Fall kam, kochte das Westfalenstadion erstmals über. Blieb der Elfmeter dem BVB hier noch verwehrt, ertönte der Pfiff einige Minuten später, nachdem erneut Valdez zu Fall gekommen war. Frei verwandelte den Strafstoß zum 1-0, was gleichzeitig den Entstand und somit den ersten Sieg 2009 darstellte.
Nach dem Spiel sollten vor dem Stadion die ausgesperrten Freunde begrüßt werden, was einem durch ein unverständlich hohes Polizeiaufgebot ein wenig erschwert wurde. Ungeachtet dessen begrüßten wir unsere Freunde und zogen anschließend in die bekannten Stammkneipen, um gemeinsam den Abend ausklingen zu lassen.
Stadionverbotler haltet durch! |
23
März
2009 |
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Hannover 96 – BV Borussia Dortmund 4:4
Eine Woche nach der Niederlage in Stuttgart folgte bereits das nächste Auswärtsspiel in Niedersachsens Landeshauptstadt Hannover. So machte sich die Szene Samstag morgens am Dortmunder Hauptbahnhof bei sonnigem Wetter mit dem Wochenendticket auf den Weg.
In Hannover angekommen sammelte man sich vor dem Hauptbahnhof und marschierte zu Fuß Richtung Stadion. Sehr angenehm war hierbei das Verhalten der Polizei, die sich äußerst zurückhaltend zeigte und uns ungekannte Freiheiten ließ. Es wäre wünschenswert, wenn dies vielerorts ähnlich ablaufen könnte - so würden viele unnötige Konflikte vermutlich gar nicht erst aufkommen.
Im Stadion angekommen positionierte man sich im unteren Bereich des Stehplatzblocks. Zum Intro verteilten wir Jubos mehrere Hundert Karofahnen im Block und zeigten hierzu einen Banner mit der Aufschrift "Ballspielverein 09".
Das Spiel begann mit einem traumhaften Auftakt und so führte unsere Borussia nach 27 Minuten bereits mit 2-0 durch Frei und Kringe. Kurz vor der Pause gelang Hannover der Anschluss und gleich nach Wiederanpfiff der Ausgleich. Nachdem Kringe den BVB erneut in Führung schoss, erhöhte Frei durch einen tollen Distanzschuss auf 4-2. Das gesamte Spiel über sorgten die 10.000 mitgereisten Borussen für die vermutlich beste Auswärtsleistung dieser Saison. Die Karofahnen gaben hierbei über das gesamte Spiel ein nettes Bild im Gästeblock ab und nach der erneuten Führung brachte der BVB-Walzer in der Gästekurve manche Gänsehaut hervor.
Trotz der Führung gelang es allerdings nicht, den Sieg nach Hause zu bringen, da Hannover durch zwei Tore in der 80. und 83. Minute noch zum Ausgleich kam. Warum dies bei zweimaligem 2 Tore vorsprung nicht gelingt und das nun bereits 13. Unentschieden dabei heraussprang bleibt vermutlich ewiges Geheimnis dieser Elf.
Nach dem Spiel ging es ein wenig gedrückt zum Bahnhof. Im Laufe der Rückfahrt gestaltete sich der Abend dann doch noch recht ausgelassen und man erreichte gegen 22Uhr das heimische Dortmund. |
10
März
2009 |
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VFB Stuttgart - BV Borussia Dortmund
Das Auswärtsspiel in Stuttgart stand an diesem Samstag auf dem Programm und so machte sich der überwiegende Teil der Gruppe mit dem Bus auf den Weg in den Süden.
Mit beinahe einer Stunde Verspätung startete man im geliebten Dortmund und erreichte Stuttgart bei Sonnenschein trotzdem sehr früh, was viele für einen Besuch im angrenzenden Biergarten nutzten.
Die Szene positionierte sich im unteren Sitzplatzbereich. Zum Anpfiff gab es auf Dortmunder Seite ein recht nett anzusehendes Bild aus verschiedensten Fahnen und Doppelhaltern. Leider war uns jedoch von Stuttgarter Seite aus deutlich weniger Material erlaubt worden, als in den Jahren zuvor.
Das Spiel begann wieder einmal mit einem Schock, da Elson bereits in der 10. Minute die Stuttgarter in Führung schoss. In der 52. Minute konnte Valdez ausgleichen, bis 10 Minuten später Gomez zur erneuten Stuttgarter Führung traf. Der Rest des Spiels bedarf keiner großen Worte. Wieder einmal trat unsere Borussia viel zu willenlos auf und bleibt im Jahr 2009 weiterhin ohne Sieg.
Der Support auf unserer Seite war leider nicht durchgängig auf lautem Niveau. Lediglich zu Beginn des Spiels und nach dem Ausgleich konnte man dem Gegner zeigen, wer dort regiert.
Nach dem Abpfiff bedankte sich Dede vor den Gästeblöcken für die Unterstützung, die ihm in den letzten Monaten während seiner Verletzung zukam – Willkommen zurück! |
3
März
2009 |
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BV Borussia Dortmund – TSG Hoffenheim 0:0
Wie gerne denkt man an Zeiten zurück, in denen man sich noch ausschließlich mit dem Sportlichen beschäftigen durfte. Da heutzutage Manager wie Herr Kind gar nicht schnell genug die 50+1 Regel abschaffen können, sich Stadionnamen so schnell ändern, dass man mancherorts gar nicht mehr den aktuellen Namen kennt und Milliardäre Vereine hochzüchten und wie ein Spielzeug ansehen, ist man als Fan jedoch gezwungen, sich auch hiermit zu beschäftigen, um zu versuchen, diesem Wahnsinn ein Ende zu setzen.
An diesem Wochenende ging es dann auch nicht gegen Kaiserslautern oder Nürnberg, sondern gegen den Dorfverein aus Baden Württemberg namens TSG Hoffenheim.
Unser Standpunkt zu diesem Verein und seinem Züchter sollte hinlänglich bekannt sein, weshalb wir an dieser Stelle nicht weiter darauf eingehen möchten.
Dennoch gab es selbstverständlich eine Vielzahl an Spruchbändern von den bekannten Gruppen, aber auch von Einzelpersonen oder kleineren Fanclubs.
Im Spiel präsentierte sich unsere Mannschaft deutlich besser als in den Wochen zuvor und spielte eine Reihe an guten Chancen heraus. Leider gelang es nicht, die eine oder andere Chance auch einmal zu verwerten, weshalb das Spiel torlos endete was und das nun schon zwölfte Unentschieden bedeutete.
Die Stimmung wusste auf unserer Seite über weite Strecken zu überzeugen. Das eine oder andere Mal wurde es daher ordentlich laut und man konnte selbst Teile der Geraden zum Singen animieren. Über die Figuren im Gästeblock muss man hingegen nichts sagen. |
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BV Borussia Dortmund – Energie Cottbus 1:1
Bei Borussia nichts neues. So oder so ähnlich lassen sich die Heimspiele in dieser Saison wohl am besten beschreiben. Und so kam es auch an diesem Wochenende gegen Energie Cottbus zu einem Sonntags-Heimspiel, das unentschieden endete.
Mit einer großen Choreographie zu Beginn des Spiels widmete sich The Unity dem Westfalenstadion, das in diesem Jahr seinen 35. Geburtstag feiert. Unter dem Motto „Generation WS“ zeigte TU eine große Blockfahne auf der Südtribüne, auf der in einer Art Filmstreifen die verschiedenen Ausbaustufen des Stadions abgebildet waren. Darüber wurde ein überdimensionales Herz vom Catwalk des Stadiondachs heruntergelassen.
Das Geschehen auf dem Platz ist hingegen schnell geschildert. In einer insgesamt schwachen Partie unserer Borussia kam Cottbus in der 31. Minute zum Führungstreffer durch Cagdas, bis Alex Frei lediglich fünf Minuten später per Foulelfmeter zum Ausgleich traf, was auch das Endergebnis darstellen sollten.
Die Stimmung im Stadion passte sich dem Spielgeschehen weitestgehend an und so ist nicht nur die Mannschaft am kommenden Freitag gefordert eine deutliche Leistungssteigerung abzuliefern, sondern auch wir alle die unsere Borussia begleiten werden: Die Derbywoche hat begonnen ! |
13
Februar
2009 |
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Bayern München – BV Borussia Dortmund 3:1
Das erste Auswärtsspiel des Jahres 2009 führte uns an diesem Sonntag nach München. Wie schon die Jahre zuvor sollte das Spiel nicht an einem Samstag stattfinden. Warum dies nun im dritten Jahr in Folge so war, bleibt wohl Geheimnis der DFL.
Nach einer entspannten Anreise mit dem ICE, für den sich einige unserer Mitglieder entschieden hatten, während die meisten Anderen mit dem Bus und Autos nach München fuhren, ging es nach Ankunft in München umgehend Richtung Stadion.
Im obersten Rang angelangt positionierte man sich hinter den Gruppenfahnen, die nach kurzer Diskussion vor dem Block aufgehängt werden durften. Ebenso überraschend waren erstmals in München allehand Doppelhalter und Schwenkfahnen erlaubt, die somit auch den Weg in den Gästeblock fanden.
Zum Anpfiff gab es dann von uns Jubos eine kleine Choreographie mit 3000 gelben Luftballons und dem Spruchband: „Du bist das wofür ich lebe - Du bist alles was ich hab!“ Eine einfache Aktion, die trotzdem ganz nett anzuschauen war. Nachdem das Spruchband runtergenommen wurde, bekam die Schickeria noch 3 Doppelhalter präsentiert.
Das Spiel begann von unserer Elf mit einem Paukenschlag, denn Nelson Valdez traf bereits in der 2. Spielminute zum 1-0. Der Gästeblock kochte und war wie beinahe das gesamte Spiel über lautstark zu vernehmen. Anschließend kamen die Bayern immer wieder gefährlich vor das Dortmunder Tor, bis sie in der 24. Minute durch Ze Roberto ausgleichen konnten. Auch im weiteren Verlauf des Spiels rettete Weidenfeller mehrfach vor weiteren Gegentoren. Zwar wurde der BVB in der zweiten Halbzeit besser und hätte selber durch Kringe in Führung gehen können, doch so kam es wie es kommen musste und man fing sich durch einen Doppelschlag von Klose in den letzten Minuten des Spiels noch 2 Gegentore ein.
Bleibt nun zu hoffen, dass am kommenden Sonntag gegen Cottbus nach zwei sieglosen Spielen wieder 3 Punkte eingefahren werden können. |
3
Februar
2009 |
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Fan-Infos zum Auswärtsspiel in München (8. Februar 2009)
In München sind am kommenden Sonntag folgende Fanutensilien erlaubt:
- 30 Doppelhalter (Stocklänge bis 1,50m)
- kleine Fahnen (Stocklänge bis 1,50m)
- Zaunfahnen
- Trommeln
Des Weiteren können Bauchtaschen und Rucksäcke nach einer Kontrolle, sowie Kameras für den privaten Gebrauch mit ins Stadion genommen werden.
Forza BVB ! |
3
Februar
2009 |
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BV Borussia Dortmund – Bayer Leverkusen 1:1
Nach dem tragischen Tod eines jungen BVB Fans beim Pokalspiel am vergangenen Mittwoch gegen Werder Bremen war auch das erste Spiel der Rückrunde ganz im Zeichen des Gedenkens und so wurde dem verstorbenen Kevin neben einer Schweigeminute und vielen Transparanten auch das Lied „You’ll never walk alone“ gewidmet, während der Schock über den Unfall noch immer überall im Stadion greifbar war.
Auch wenn es schwer fällt möchte ich noch einige Sätze zum sportlichen Geschehen auf dem Platz verlieren. Vor 73.000 Zuschauern ging der BVB in der 36. Minute wie schon am vergangenen Mittwoch durch Alex Frei 1-0 in Führung, schaffte es aber nicht trotz einiger guter Möglichkeiten zu erhöhen. So kam auch Leverkusen zu immer mehr Chancen, von denen Helmes in der 63. Minute eine Chance zum Ausgleich nutzte, was auch den Endstand darstellen sollte.
Die Stimmung auf unserer Seite war durchwachsen, hatte dabei aber auch einige Höhen. Optisch zeigten wir Jubos einige neue Doppelhalter und Schwenker, die ein recht nettes Bild ergaben. Auf Seiten der Leverkusener, die trotz der geringen Entfernung und einem Samstagsspiel nicht einmal die beiden Stehplatzblöcke füllen konnten, hörte man wenig bis gar nichts. |
31
Januar
2009 |
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BV Borussia Dortmund – SV Werder Bremen 1:2
Die Winterpause war nun endlich vorbei und 3 Tage vorm Bundesligastart ging es im DFB-Pokal gegen die Elf aus Bremen. Die Partie fing vielversprechend an und so ging der BVB nach 11 Minuten durch Alex Frei in Führung. Die Stimmung war zeitweise dementsprechend gut. In der zweiten Halbzeit nahm allerdings sowohl die Leistung auf dem Platz als auch die auf dem Block ab. Als die Bremer nach 80 Minuten mit 2:1 in Führung gingen, ging bei uns nicht mehr wirklich viel. So war der Traum von einem erneuten Finale in Berlin ausgeträumt. Die Anzahl der mitgereisten Bremer war für ein Mittwochabendspiel sicherlich ganz annehmbar, hören konnte ich sie während des Spiels nicht einmal.
Nach dem Spiel erreichte uns die Nachricht, dass kurz vor dem Anpfiff ein 21-Jähriger BVB-Fan im Stadion verstorben sei. Unter der Tribüne machte diese Nachricht schnell die Runde und so wurde die Niederlage gegen Bremen eher zweitrangig.
R.I.P. Kevin! |
9
Dezember
2008 |
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Arminia Bielefeld – BV Borussia Dortmund 0:0
Schon recht früh an diesem Samstagmorgen traf sich unsere Gruppe an unserer Kneipe. Kurz darauf ging es per Bahn in die Tiefe Ostwestfalens – nach Bielefeld, wo uns das letzte Auswärtsspiel des Jahres 2008 erwartete.
Das Spiel war von Beginn an hart umkämpft und es ergaben sich auf beiden Seiten Chancen. So trafen die Bielefelder nach einem Kopfball nur den Pfosten und bekamen ein Abseitstor berechtigterweise nicht anerkannt. Auf unserer Seite vergab beispielsweise Kringe zu Beginn der zweiten Halbzeit eine glasklare Chance. Letztendlich blieb es jedoch beim torlosen Unentschieden – wieder einmal. Zum Einen gebührt unserer Mannschaft ein Lob in Sachen Defensivarbeit, die sich die gesamte Hinrunde über, wie auch an diesem Spieltag enorm verbessert hat. Andererseits darf die gesamte Offensivabteilung in Sachen Torausbeute in Zukunft durchaus zulegen.
Der Gästebereich, sowie die angrenzenden Blöcke machten bis auf kurze Schwächephasen fast das gesamte Spiel hindurch ordentlich Lärm. Sowohl neues Liedgut, als auch Wechsel – und Dauergesänge wussten zu überzeugen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit wurden dann noch einige Materialien der Bielefelder präsentiert, die wiederum nur mit einem Schlachtruf wirklich laut wurden und ansonsten wenig zu vernehmen waren. |
1
Dezember
2008 |
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BV Borussia Dortmund – VfL Wolfsburg 0:0
Nachdem es am Samstag auf der Fahrt zum Spiel unserer Amateure in Worms zu einigen unverständlichen und nicht akzeptablen Aktionen der Polizei, insbesondere der BFE kam, die willkürlich und grundlos in die Menge schlug, ging es abermals an einem Sonntag gegen den Werksverein aus der Autostadt Wolfsburg. An dieser Stelle sei auch einmal ein „Dank“ an die DFL gestattet, die uns fast wöchentlich Freitags, bzw. Sonntags antreten lässt. So sind auch unter den ersten drei Spielen der Rückrunde erneut zwei an einem Sonntag terminiert! Auch dies ist absolut nicht nachvollziehbar und sorgt bereits jetzt für Übelkeit, wenn man bedenkt, dass in der kommenden Saison vieles noch schlimmer werden dürfte. Aber der Kunde vorm Fernseher ist ja bekanntlich König...
Zum Spiel selber lässt sich eigentlich nicht viel sagen. Wie so oft in dieser Saison endete es unentschieden- und das torlos. Über großartige Chancen braucht man nicht viele Worte verlieren, da auch sie kaum vorhanden waren.
Auf der Tribüne gestaltete sich der Support ähnlich wie das Geschehen auf dem Rasen – kaum vorhanden. Dies gilt für den spärlich vertretenen Gästeanhang ebenso wie über weite Strecken für uns. Peinlich genug, dass bei dem angezeigten Gegentor der Blauen mit einem Mal alle ihr Maul für ein Anti-GE Lied aufbekommen, es jedoch sonst nicht schafften ihren eigenen Verein anzufeuern. |
28
November
2008 |
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Karlsruher SC - BV Borussia Dortmund 0:1
Bereits einige Tage zuvor sorgten diverse Wettervorhersagen mit den Prognosen für starke Schneefälle für ein wenig Sorgen, ob das Spiel am Freitagabend beim Karlsruher SC stattfinden würde. Mit diesen Sorgen ging es am Mittag aber dennoch per Bus und einigen Autobesatzungen in die badische Hauptstadt, die wir nach längerem Stau bei Frankfurt eine dreiviertel Stunde vor Anpfiff erreichten.
Von Regen und Schnee war in Karlsruhe nichts zu sehen und so konnte das Spiel pünktlich beginnen, in dem unsere Borussia nach einer behäbigen Anfangsphase immer besser ins Spiel fand. Nach einer Hereingabe von Hajnal konnte Zidan folgerichtig den Ball in der 20. Minute im Karlsruher Tor unterbringen und somit das einzige Tor an diesem Abend schießen. In der zweiten Halbzeit wurde der KSC stärker und kam zu einigen Chancen. Doch auch die Borussia blieb durch Konter immer wieder gefährlich, vor dem Tor jedoch glücklos.
Auf den Rängen waren die Karlsruher einige Male deutlich zu vernehmen. Auf unserer Seite lief die erste Halbzeit ein wenig durchwachsen, während im zweiten Durchgang der Gästeblock sehr ordentlich gerockt wurde. |
17
November
2008 |
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BV Borussia Dortmund – Eintracht Frankfurt 4:0
Unglaublich aber wahr: Es gibt sie noch, die Heimspiele an einem Samstag Nachmittag. So hatte man es an diesem Wochenende gut mit uns gemeint und das Spiel gegen Eintracht Frankfurt auf einen Samstag gesetzt.
Zu Beginn zeigten wir JUBOS ein Spruchband mit der Aufschrift „Liberez Santos“, das einen Fan von Marseille unterstützen soll, dem 8 Jahre Haft drohen, da er einen Polizisten beim Spiel bei Atletico Madrid verletzt haben soll. Hierfür gibt es jedoch nicht nur keinerlei Beweise, sondern selbst Uefa und die Spieler von Marseille sprechen sich zu Gunsten von Santos aus. Daher fordern wir noch einmal: Freiheit für Santos!
Doch kommen wir zurück zum Spiel, das nach den vielen Unentschieden der letzten Heimspiele von Beginn an positiv verlaufen sollte. So zeigte die Borussia die kompletten 90 Minuten hindurch, wer der Herr im Haus ist und lag nach einer halben Stunde durch zwei Tore von Subotic nach Standards und einem Treffer von Hajnal bereits 3:0 in Führung. In der zweiten Halbzeit erhöhte Santana auf 4:0, wobei der Erfolg durch weitere gute Chancen auch höher hätte ausfallen können.
Auf der Tribüne setzte sich in Block Drölf der Aufwärtstrend optisch weiter fort und so ergaben die vielen Doppelhalter und Schwenker ein nettes Bild ab. Leider muss man jedoch festhalten, dass es bei diesem Spiel durchaus lauter hätte sein dürfen. Nur hin und wieder wurde die Stimmung dem Geschehen auf dem Rasen gerecht, während die Frankfurter selbst in der zweiten Halbzeit das ein oder andere Mal gut zu hören waren. |
10
November
2008 |
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Hamburger SV – BV Borussia Dortmund 2:1
An diesem Wochenende durften wir endlich einmal wieder samstags ran. So machten wir uns schon früh morgens mit dem kostengünstigen Wochenendticket in den Norden nach Hamburg auf, um früh die Hansestadt zu erreichen.
Im Stadion angekommen gab es auf unserer Seite einige Doppelhalter und Schwenker im Block, während man zum Einlaufen auf Hamburger Seite eine Choreo zum 10 Jährigen Geburtstag von Poptown präsentierte, die allerdings ein wenig karg wirkte.
Stimmungsmäßig lief es in der Gästekurve zunächst ganz ordentlich, leider verstummte dies jedoch zusehends nach den 2 Gegentoren in der 1. Halbzeit und wurde nur nach einigen Torchancen, wie dem Lattentreffer durch Subotic wieder kurz lauter.
In der zweiten Halbzeit konnte unser Team durch Hajnal auf 1-2 verkürzen, kam darüber hinaus aber trotz Möglichkeiten nicht über den ersten Treffer hinaus, was somit leider zur 2. Saisonniederlage führte.
Festzuhalten blieb auf unserer Seite, dass es akustisch zwar auch schon schlechter in Hamburg lief, viele Gesänge jedoch unterschiedlich schnell und selten einheitlich gesungen wurden, weshalb man bis auf einige Momente hinter den Möglichkeiten blieb. Auf Hamburger Seite konnte vor allem der Oberrang überzeugen, in dem insbesondere aus 22C in der 2. Halbzeit mehrfach laute Schlachtrufe durchs Stadion hallten. |
6
November
2008 |
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Fan-Infos zum Auswärtsspiel in Hamburg
In Hamburg sind am kommenden Samstag folgende Fanutensilien erlaubt:
- 3 große Schwenkfahnen (nur Oberrang)
- kleine Fahnen bis 1,50m Länge
- 1 Megaphon
- Trommeln
- 40 Doppelhalter
- Zaunfahnen solange Platz vorhanden
Des Weiteren können Taschen, Bauchtaschen und Rucksäcke nach einer Kontrolle mit ins Stadion genommen werden. |
3
November
2008 |
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BV Borussia Dortmund – VfL Bochum 1:1
Schon wieder bescherte uns der Spielplan ein Heimspiel auf einem Sonntag. Diesmal ging es gegen den komischen Nachbarn aus Bochum, die das Spiel gerne wieder zum Derby ausriefen – lassen wir sie einfach mal in ihrem Glauben.
Wie schon in der Woche zuvor gegen die Berliner Hertha endete das Spiel 1-1 unentschieden. Unser Team konnte hierbei leider nicht an den starken Auftritt in Köln anknüpfen. Die erste Halbzeit hindurch zeigte unsere Borussia nach akzeptablen ersten 10 Minuten einen ihrer schlechtesten Auftritte dieser Saison und geriet daher leider auch völlig verdient 0-1 in Rückstand, konnte diesen jedoch kurz vor dem Pausenpfiff durch Zidan ausgleichen. In der zweiten Halbzeit wurde der BVB stärker, richtig überzeugen konnte jedoch keines der beiden Teams, weshalb das Unentschieden in Ordnung ging.
Stimmungsmäßig war es an diesem Tag trotz einigen lauteren Momenten eher einer der schwächeren Tage auf unserer Seite. Positiv festzuhalten bleibt jedoch, dass wieder deutlich mehr Tifo-Material den Weg in Block Drölf fand- dies sollte auf jeden Fall beibehalten und noch gesteigert werden! Die Bochumer waren meist nur dann zu hören, wenn es um Schmäh– oder Wechselgesänge ging. |
3
November
2008 |
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Hallo Leute,
wie ihr in den vergangenen Monaten feststellen konntet tat sich leider nicht allzu viel auf unserer Webpräsenz. Wir bedauern dies, auch wenn es hierfür einen einfachen Grund gab: In den vergangenen Monaten fehlte ein wenig die Zeit hierfür, da sich bei uns insbesondere zu Beginn der Saison einiges tat.
Ab sofort möchten wir euch nach jedem Spieltag einen kleinen Bericht zum Spiel online stellen und Infos vor jedem Auswärtsspiel bekannt geben. Außerdem bemühen wir uns wieder vermehrt wichtige Themen rund um die Interessen der Fans anzusprechen.
Wir hoffen, dass so wieder mehr Leben auf unserer Internetpräsenz entsteht. |
15
September
2008 |
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Auswärts in Hoffenheim
Am kommenden Spieltag spielt unsere Borussia in Hoffenheim. Aus diesem Grund sollte die Situation um die TSG Hoffenheim einmal näher beleuchtet werden was wir mit folgendem Standpunkt der Dortmunder Szene tun möchten:
Die TSG Hoffenheim ist in der ersten Liga angekommen und da es dem jungen Kader unter Führung von Ralf Rangnick gelungen ist, zwei der Top-Favoriten auf den Abstieg (Cottbus und Gladbach) zu schlagen ist das so genannte „Projekt Hoffenheim“ nun in aller Munde. Auch die Niederlage in Leverkusen konnte daran leider nichts ändern.
Die Sportsendungen verschiedenster TV-Kanäle und die Sportteile der Zeitungen sind voll mit Lobeshymnen und rosigen Zukunftsprognosen. Gerne zitiert man dabei die Funktionäre der TSG, wenn sie ihre Loblieder auf die Jugendarbeit singen. Glaubt man diesen Berichten, spielt Hoffenheim nur in der ersten Liga, weil man die grandiose und unglaublich innovative Idee hatte, auf die Jugend zu setzen. Endgültig grotesk wird das Ganze, wenn man sich die Kommentare zum Aufstieg durch liest. Ausdrücke wie „absolut unerwartet“, „große Sensation“ und „ein Jahr zu früh“ werden da fast von jedem Funktionär und Spieler des Vereins bemüht, der den Durchmarsch von der Regionalliga (damals noch die dritte Liga) in die erste Bundesliga geschafft hat.
Die Fans anderer Bundesligavereine und vor allem die Fans der Zweitligisten dürfen sich bei diesen Berichten regelrecht verarscht fühlen. De facto hat der Aufstieg und sportliche Erfolg des Spielzeugs des SAP-Gründers Dietmar Hopp nur in zweiter Linie mit einem einzigartigen Konzept zu tun. Wie so oft lag es schlicht am Geld. Der Verein bekam durch seinen Mäzen Dietmar Hopp einfach so viel Geld zur Verfügung gestellt, mit dem jedes „Konzept“ der Welt umzusetzen war. Der 1. FC Kaiserslautern hatte zum Beispiel in der zurückliegenden Zweitligasaison einen ähnlich jungen Kader wie der spätere Aufsteiger aus Hoffenheim. Der gravierende Unterschied war, dass man in Kaiserslautern nicht vor der Saison mal eben für knapp 20 Millionen junge Talente aus der ganzen Welt zusammen kaufen konnte, sondern mit dem Personal arbeiten musste, was es in der eigenen Jugend gab, bzw. billig zu bekommen war. Das Ergebnis des Ganzen: Hoffenheim stieg am Ende der Saison auf, während der Traditionsverein aus Lautern so gerade die Klasse halten konnte. Natürlich muss man hier auch auf die jahrelange Misswirtschaft in Kaiserslautern hinweisen, der Verein wurde über viele Jahre regelrecht hingerichtet, ein Vergleich ist daher nicht unbedingt angebracht oder redlich.
Es mag durchaus klüger sein, dass Hopp sein Geld in junge Spieler investiert und nicht wie Abramowitsch in Chelsea vorwiegend fertige Topstars kauft. Aber ist der Unterschied zwischen beiden wirklich so gewaltig? Beiden gemein ist nämlich, dass sie mit ihrem Geld Investitionen tätigen, die der Konkurrenz nahezu unmöglich sind. Das ist ein Fakt, den man zwar in Hoffenheim nicht gerne hört, aber dem man ins Auge sehen muss. Da hilft es auch nicht viel, wenn Rangnick nach dem Spiel gegen Cottbus eifrig den Etat für Spielergehälter in Hoffenheim mit dem Gesamtetat von Energie Cottbus vergleicht, denn das ist sogar unseren sonst so gutgläubigen Medien aufgefallen.
Aber gut, Hoffenheim war sportlich gesehen wohl die beste Mannschaft der vergangenen Zweitligasaison und so müssen wir nun damit leben, dass sie im Oberhaus des Deutschen Fußballs angekommen sind. Das heißt aber noch lange nicht, dass man diese Tatsache gutheißen muss oder gar voll Begeisterung das ach so großartige „Modell Hoffenheim“ zur Zukunft des Deutschen Fußballs hochjubeln muss. Der Fußball und seine Vereine haben viele Gesichter und Standbeine, Hoffenheim aber nicht.
Bis zum heutigen Tag basiert die TSG eigentlich nur auf einem und das ist das Geld des Herrn Hopp. Die Basis der großen Traditionsvereine der Bundesliga ist eine, mittlerweile bei den Meisten um die 100jährige Geschichte, in der sie sich Stück für Stück im Fußball etabliert haben. In dieser Zeit haben sich viele von ihnen tief in den gesellschaftlichen Strukturen ihrer Region verankert und sind zu Aushängeschildern, aber auch Identifikationsträgern geworden. Sie haben eine solche Strahlkraft bekommen, dass sie für viele Menschen zum sozialen Mittelpunkt des Lebens geworden sind. Dadurch haben sie sich eine breite Basis von Fans geschaffen, die zu einem erheblichen Teil emotional sehr stark mit dem Verein verbunden sind, und somit diesem Verein auch in sportlich schweren Zeiten eine Basis bieten. Dies alles sind Dinge, die auf Hoffenheim in keinster Weise zutreffen, auch wenn man nach außen hin das gerne etwas anders verkauft. So hat man sich erst kürzlich das Gründungsjahr 1899 groß in den Namen schreiben lassen, um eine lange Tradition zu symbolisieren und zu verschleiern, dass man noch im Jahr 1990 ein kleiner, sportlich völlig unwichtiger Kreisligist war, der das Glück hatte, einen großen Gönner zu finden. Auch stellt man sich in Interviews gerne als Verein der so genannten „Metropolregion Rhein-Neckar“ dar und nicht als Verein des unwichtigen Dorfs Hoffenheim.
Aber die Unterschiede zu anderen Vereinen bleiben. Hoffenheim hat sich die emotionale Bindung der Menschen künstlich geschaffen (so sie denn überhaupt schon vorhanden ist), damit diese Menschen als Kunden das Produkt 1899 Hoffenheim konsumieren. Hopp selber stellt in seinen Interviews Hoffenheim immer als wirtschaftliches Projekt vor. Es wäre ihm zum Beispiel auch lieber gewesen, wenn sich vor zwei Jahren die Vereine TSG Hoffenheim, FC Astoria Walldorf und SV Sandhausen zu dem Kunstprodukt „FC Heidelberg 06“ zusammen geschlossen hätten. Dieser Verein wäre weitaus besser zu vermarkten gewesen, weil Heidelberg eben eine größere Strahlkraft hat als das kleine Dorf Hoffenheim.
Der Versuch ist aber gescheitert und so beschränkt er sich nun darauf zu beteuern, er wolle halt seinen kleinen Heimatverein fördern. Diese Beteuerungen wirken geradezu grotesk, wenn Herr Hopp und seine fleißigen Helfer gerne so tun, als habe er – also Dietmar Hopp – diesen kleinen, knuffigen Verein nach oben gebracht und es läge ihm ach so viel an seinem Heimatdorf. Warum er dann noch vor wenigen Jahren die Fusion zum Kunstclub „FC Heidelberg 06“ voranbringen wollte, bleibt sein Geheimnis. Es bleibt auch das Geheimnis der so genannten Journalie, warum sie nicht auf diese Widersprüche in der Selbstdarstellung der TSG und des guten Samariters hinweist.
Uns als Fans des BVB ist diese Betrachtung des Fußballs als reines Wirtschaftsgeschäft und die Degradierung des Fans zum Kunden ein riesiger Dorn im Auge. Es sind genau die Entwicklungen und Trends gegen die wir hier in unserem Verein seit Jahren kämpfen, die nun in Hoffenheim ihre Vollendung gefunden haben. Natürlich ist es in einem Millionengeschäft wie dem Fußball nötig, dass die Vereine wirtschaftlich solide und von Fachleuten geführt werden, aber dabei sollten diese Vereine nie vergessen was sie sind. Sie sind das Produkt ihrer Mitglieder und Fans und teilweise ein zentraler Lebensinhalt vieler Menschen einer ganzen Region. Die Degradierung zum Unternehmen, das Erfolg haben und Gewinn abwerfen soll, wird dem einfach nicht gerecht. Vielleicht sind wir weltfremd und verklemmte Romantiker, aber wir sind bereit für den Fußball zu kämpfen so wie wir ihn schätzen und lieben gelernt haben. Wir haben unser Herz an einen Verein verloren der Ecken und Kanten, Herz und Seele hat und nicht an ein inhaltloses und beliebig austauschbares Wirtschaftsunternehmen wie Hoffenheim.
Natürlich ist Hoffenheim an sich kein Weltuntergang, aber die TSG ist ein weiterer großer Schritt in die ganz falsche Richtung. Sie ist Wasser auf die Mühlen eines beständig quengelnden Herrn Kind in Hannover, der nun wieder seine Konkurrenzfähigkeit gefährdet sieht und auf eine Abschaffung der „50+1 Regel“ pocht. Wenn wir den Weg der Investoren und Mäzene, den Hoffenheim und zum Beispiel Wehen-Wiesbaden vormachen, weitergehen, dann haben wir hier bald Zustände wie in England. Dort wo die Spieltage nach dem Willen der Pay-TV Sender gesetzt werden und die Auswärtsfahrten teilweise unmöglich werden. Wo man sich bei den Ordnern beschweren kann, wenn im Stadion jemand steht oder raucht. Wo die Tickets für den einfachen Bürger nicht mehr zu bezahlen sind und man die Jugendlichen im Stadion an ein paar Händen abzählen kann. Mittlerweile kommen Woche für Woche viele englische Fußballfans nach Deutschland, weil die einst berühmte Atmosphäre in englischen Stadien nicht mehr existiert und sie es genießen, in Deutschland noch echten Fußball im Stadion sehen können. Wir haben keine Lust in ein paar Jahren nach Osteuropa zu fahren, um das zu sehen, was es in unseren Stadien nicht mehr gibt! Wir sind bereit, uns zu wehren und zwar nicht erst dann, wenn es zu spät ist, sondern jetzt! Hoffenheim ist kein Projekt, das man einfach so ignorieren kann. Die TSG ist nicht isoliert von der restlichen Bundesliga, sie beeinflusst den ganzen Fußball und zwar sehr negativ. Dieser Einfluss beginnt schon damit, dass Hoffenheim einen Platz in der ersten Liga blockiert, der bei vielen anderen Vereinen besser aufgehoben wäre. Nicht weil diese sportlich besser wären, sondern weil die Faszination Fußball ganz erheblich von den Fans abhängt, die auf den Rängen ihren Verein unterstützen. Das „Produkt“, welches die DFL für viele Millionen an die TV-Sender verkauft, lebt zu einem nicht unerheblichen Teil davon, dass Woche für Woche hunderttausende Menschen in die Stadien unseres Landes pilgern und nicht davon, dass knapp 50 Fans aus Hoffenheim zum Auswärtsspiel in Cottbus fahren. Ein Zustand, der sich auch in den nächsten Jahren ganz sicher nicht ändern wird. Die Faszination und Anziehungskraft eines Kunstproduktes wie Hoffenheim wird auch in zehn Jahren mit der der wahren Fußballvereine nicht mithalten können. Das beste Beispiel dafür sind Vereine wie Wolfsburg und Leverkusen, zwei Vereine, die ähnlich wie Hoffenheim durch viel Geld in den Profifußball eingeschleust wurden. Der Unterschied zwischen ihnen und einem normalen Bundesligaverein ist für jeden regelmäßigen Stadiongänger bis heute nachvollziehbar und wird es auch in vielen Jahren noch sein.
Aber neben dieser passiven Form der Beeinflussung beginnt man in Hoffenheim leider mittlerweile ganz aktiv Einfluss auf die Fans der anderen Vereine auszuüben. In den vergangenen Monaten haben mehrere Fanszenen bei ihren Besuchen in Hoffenheim ihren Widerstand dadurch auszudrücken versucht, dass sie Hopp als „Sohn einer Hure“ bezeichnet haben. Dazu zählten auch wir Dortmunder, die vor allem beim B-Jugend-Finale der vergangenen Saison in Hoffenheim ihren Unmut über dieses Projekt verbal zum Ausdruck gebracht haben. Natürlich kann man darüber diskutieren, ob es sinnvoll oder geschmacklich gelungen ist, Dietmar Hopp als Hurensohn zu bezeichnen. Fankurven leben aber eben auch von ihrer einfachen und oft derben Sprache. Kein Mensch käme wohl auf die Idee, sich für die Beleidigungen gegen Luca Toni, Oliver Kahn oder Uli Hoeneß zu beschweren. Aber diese Herren kämen sicher auch nie auf die Idee, sich beim DFB-Vorsitzenden darüber zu beklagen, denn sie sind mit dem Fußball und seinen Sitten aufgewachsen. Hopp kommt aus der Wirtschaft und ist daher den rauen Ton des Stadions nicht gewohnt (Zitat Hopp: “In der Geschäftswelt bin ich nie so beschimpft worden.“). Die Vorstellung, der Fußball müsse sich aber nun ihm anpassen, ist in unseren Augen blanker Hohn. Hopp soll sich gefälligst dem Fußball anpassen oder noch besser samt seinem Verein direkt wieder in der Versenkung verschwinden.
Beim Spiel gegen Mönchengladbach wurde den Fans durch den Stadionsprecher gedroht, dass man Stadionverbote dafür verhängen würde, wenn weiter persönliche Beleidigungen gegen Hopp gerufen würden. Was ein Stadionverbot für einen Fan bedeutet, der fast jedes Wochenende im Jahr mit seinen Freunden zum Fußball fährt, versteht dabei wohl keiner in Hoffenheim. Man will nun also festlegen, dass Fans, die Hopp nicht leiden können, in keinem Stadion dieses Landes gern gesehen sind!?! Ein Eingriff in die Freiheit der Fans, der in unseren Augen absolut unhaltbar ist. Umso trauriger, dass unser DFB-Präsident auch noch Beifall klatscht. Aber was soll man von Theo Zwanziger schon erwarten, schließlich ist sein eigener Sohn bereits in der Geschäftsstelle der TSG angekommen, als Leiter der Frauenfußballabteilung. Ein Zusammenhang, der bisher leider nur sehr wenigen Menschen aufgefallen ist und auch bei den meisten Medien einfach unter den Tisch fiel.
Hoffenheim geht uns alle etwas an, denn es verändert das, was wir so lieben. Wenn man unseren Medien glaubt, dann ist Hoffenheim die Zukunft unseres Fußballs. Wenn das stimmen sollte, dann sieht die Zukunft wirklich düster aus. Es ist an der Zeit zu zeigen, dass Hoffenheim in unserem Fußball nichts zu suchen hat und die Zukunft des Fußballs weiterhin in den Händen der echten Vereine liegt. Hoffenheim wieder aus der ersten Liga zu verdrängen wird wohl fast unmöglich sein, aber es gilt ein Zeichen zu setzen. Wir haben keinen Bock, dass noch ein paar andere Investoren auf die Idee kommen einen eigenen Verein zu erschaffen. Daher sollten wir klar machen, dass wir diesen Vereinen das Leben zur Hölle machen.
Zudem rufen wir alle Fans auf, folgende Lieder bis zum kommenden Sonntag zu verinnerlichen:
Hopp schau doch her, Tradition und Freundschaft zähl‘n im Fußball viel mehr,
als Dein Geld und Dein Retortenverein!
Drum pack die Koffer und geh heim, lass uns allein!
Melodie: Refrain von „Griechischer Wein“ von Udo Jürgens
Traditionen kann man nicht kaufen.
Sie wurden erkämpft,
damit man sie verehrt.
Dietmar‘s Millionen zerstören den Fußball.
Wir werden kämpfen,
damit der Fußball siegt!
Melodie: „Hymn“ von Ultravox |
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Eigentor in Grenchen
Wir, die hier unterzeichnenden Gruppen und Fanclubs des Ballspielvereins Borussia 09 Dortmund, entschuldigen uns in erster Linie bei unserem Verein, der Fanszene und vor allem auch bei den Spielern, die zum Teil durch unüberlegte Handlungen gefährdet wurden.
Wir waren – genau wie viele unorganisierte Fans – am Donnerstag und auch am Samstag in Grenchen vor Ort, um die neue BVB-Mannschaft spielen zu sehen und einen guten Saisonstart gemeinsam zu feiern. Viele von uns fahren zu jedem Spiel des BVB und sind teilweise auch schon seit längerem in den Trainingslagern mit dabei. So wurde auch in diesem Jahr wieder in einem Testspiel des BVB „gezündelt“. Für viele BVB-Fans und Ultras die einzige Gelegenheit der Saison, dies weitgehend ohne Konsequenzen zu tun. In der Schweiz und Österreich ist das Abbrennen von Feuerwerkskörpern zwar ebenfalls verboten, aber in der Regel wird es toleriert und nicht geahndet. Zumindest dann, wenn man sich verantwortungsvoll verhält. Etwas, was viele Pyrobefürworter in Deutschland und anderen Ländern seit Jahren fordern.
Leider haben einige wenige aus dem Pulk der mitgereisten Anhänger diese Argumente zunichte gemacht und auch die Toleranz der Schweizer Gastgeber arg strapaziert. Dafür entschuldigen wir uns noch einmal. Wir möchten aber auch darauf hinweisen, dass die Medienberichterstattung in Teilen einer Hexenjagd glich. Unsere Fanbeauftragten wurden zu Stellungnahmen gedrängt, die Vereinsführung zu Konsequenzen aufgefordert und wir Fans wieder einmal alle über einen Kamm geschoren. Wir verurteilen das Werfen der Gegenstände auf das Spielfeld – das hat uns allen geschadet. Getan haben es aber nicht die 300 BVB-Fans vor Ort, sondern nur einige wenige. Die Relationen sollten gewahrt bleiben. Was vor und nach dem Spiel passierte, ist aus unserer Sicht aus verschiedenen Gründen ebenfalls peinlich und unnötig, auch damit wurde allen Fans geschadet. Schließlich hatten wir hier ein Turnier, in dem wir uns frei bewegen konnten und bisher auch nie Stress mit der Fanszene des FC Basel. Warum sich die ganze Situation dann so aufschaukelte, ist für uns nicht zu erklären. So werden die Reaktionen aber wieder einmal lauten: Fantrennung, Repression und noch mehr Sicherheitskräfte. Sehr schade, wenn Fans beider Seiten zeigen, dass sie mit der Freiheit offenbar nicht umgehen können.
Wir gehen davon aus, dass der BVB mit Augenmaß handeln wird und keine unüberlegten Stadionverbote o.ä. aussprechen wird. Wir werden unsererseits den Selbstreinigungsprozess in Sachen Pyro wieder neu anstoßen und dafür Sorge tragen, dass so etwas nicht noch einmal vorkommt. Für uns bedeutet es aber weiterhin, dass wir Pyrotechnik nicht grundsätzlich ablehnen und langfristig auf eine Chance zum Verantwortungsvollen Umgang hoffen.
Heja BVB!
Unterzeichner:
The Unity, Jubos Dortmund, Desperados Dortmund, Swisscrew, Treuer Süden 1998, Solitude Borussen, Beerfighter Werl, No Limits Neheim, Kultclub Dortmund, Hönneborussen, Leones Novesia |
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